LAS Art Foundation

Chelsea Turowsky

Eine Person mit zusammengebundenen Haaren und einem ärmellosen schwarzen Oberteil sitzt auf einem rosa Sofa, den Kopf auf die Hand gestützt. Im Hintergrund befinden sich rosa Vorhänge, die eine sanfte Atmosphäre schaffen. Die Person hat einen ruhigen und entspannten Ausdruck.

Chelsea Turowsky ist eine US-amerikanische Künstler:in, die an der Schnittstelle von Kuliranik und Text arbeitet.

Turowskys künstlerische Praxis versteht Erinnerung als Landkarte, deren Orientierungspunkte Vererbung, kollektive Geschichte und kulturelle Zeugnisse bilden. Als eine Art Übersetzer:in setzt Turowsky den Teller mit der Seite gleich und begreift jedes Menü als Erweiterung der eigenen Poesie. Geschmack wird zu Sprache. Turowsky lebt in Berlin und arbeitet seit 2015 professionell als Köch:in und gastronomische Berater:in. Im Rahmen von Residenzen in Restaurants, an unterschiedlichen geografischen Orten und in unkonventionellen Räumen widmet sich Turowsky Omakase-inspirierten Essensformaten – innerhalb wie außerhalb des klassischen Restaurantkontexts. In den vergangenen zehn Jahren hat Turowsky das Menü als künstlerisches Medium kontinuierlich weiterentwickelt und dabei Poesie unmittelbar in dessen Struktur integriert. Zugleich untersucht ihre Praxis die Symbolik von Zutaten im Zusammenhang mit Trauma, Kognition und Heilung. Für Turowsky fungiert Essen gleichermaßen als Material und Methode; die Choreografie des Zusammenkommens und die Gestaltung gemeinschaftlicher Ereignisse bilden eine Erweiterung der künstlerischen Praxis.

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